Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität

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Der Wald von Brocéliande für Personen mit eingeschränkter Mobilität

In Brocéliande sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Dazu zählen unter anderem Baum-Denkmäler, sagenumwobene Orte und auch ein an die spezifischen Bedürfnisse der Besucher angepasstes Freizeitangebot.

 

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Die Guillotin-Eiche

Der außergewöhnliche Umfang dieser Eiche (10 m!) und ihre riesigen Äste werden sicherlich auch Sie beeindrucken. Der Baum wurde früher Eiche der Straßen von Eon genannt, in Erinnerung an Eon de l’Etoile, einen bretonischen Häretiker. Die Eiche aus Concoret soll zwischen 800 und 1000 Jahre alt sein. Ihr heutiger Name geht auf den Priester Guillotin zurück, der während der Revolution in ihrem Stamm Zuflucht gefunden haben soll. Heute ist der Baum leider in schlechtem Zustand, was sowohl auf sein hohes Alter als auch die bretonischen Unwetter zurückzuführen ist. Die französische Forstverwaltung ONF ergriff gezielte Schutzmaßnahmen, darunter den Bau einer Holzplattform, die um den Baum führt, um ihn vor den Touristenströmen zu schützen.

Weitere Informationen: Guillotin-Eiche

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Hindrés-Eiche

Mit ihren verdrehten Ästen und beeindruckenden Größe ist die Hindrés-Eiche einzigartig. Es handelt sich um den größten Baum seiner Art im Wald von Paimpont. Die Etymologie des Begriffs „Hindrés“ soll auf die Bedeutung „feuchter Ort“ zurückzuführen sein. Der Baum ist seit 1997 auf der Liste der Bemerkenswerten Bäume. Er zählt zu den Traubeneichen (Quercus petraea). Die 500 -jährige Eiche ist beeindruckend: Der gerade Stamm und die majestätisch wogenden Äste wachen über die Spaziergänger wie der Schatten eines alten Weisen … Aber Achtung: Der Zugang ist während der Jagdsaison eingeschränkt.

Weitere Informationen: Hindrés-Eiche

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Der See der Abtei von Paimpont

Der künstlich angelegte See von Paimpont erstreckt sich auf rund 50 ha vor der eleganten Abteikirche aus dem 13. Jahrhundert. Er bietet einen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Ein Pfad führt um den See herum, durch ein seltenes Naturgebiet – ein Torfmoor – hindurch. Der erste Teil des Pfads ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

Der Pfad

  • Startpunkt: Parkplatz der Abtei von Paimpont
  • Rechnen Sie für den ersten Abschnitt des Pfads, der Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich ist, 45 bis 60 Minuten ein.
  • Der Zugang ist während der Jagdsaison vom 1. Oktober bis 31. März untersagt.

Weitere Informationen: See der Abteikirche von Paimpont

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Das Tal ohne Wiederkehr

Ganz in der Nähe des Dörfchens Tréhorenteuc liegt ein Tal, das sich in den violetten Felsen gegraben hat. Es wird auch „Tal der untreuen Liebhaber“ genannt. Der Name hat so manchen Wanderer abgeschreckt! Dennoch werden die Pfade durch das Tal ohne Wiederkehr rege genutzt, wobei die Schönheit und der Zauber, der über dem Ort liegt, sicher auch eine wichtige Rolle spielen. Der erste Teil des Wegs ist auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Sie können so den Goldenen Baum besichtigen, ein 1991 erbautes Kunstwerk, das an einen verheerenden Waldbrand im Jahr 1990 erinnert. Gleich nebenan liegt der Seenspiegel genannte See, wo der Legende nach früher sieben Feen gelebt haben …

Weitere Informationen; Tal ohne Wiederkehr

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Merlins Grab

Merlin ist eine mythologische Gestalt, Sohn des Teufels und einer Jungfrau. Erstmals namentlich erwähnt wird er im 12. Jahrhundert in den Prophetia Merlini von Geoffroy de Monmouth. Seine Rolle verändert sich im Lauf der Geschichte, so wird Merlin vom Druiden zum Zauberer und zum Wahrsager. Bekannt ist er außerdem als enger Berater von König Artus. Im 19. Jahrhundert wird die Artussage wiederentdeckt und bretonische Gelehrte versuchten daraufhin herauszufinden, wo die in der Legende erwähnten Orte im Wald von Brocéliande lagen. So wurde auch der Standort des Grabs von Merlin festgelegt, an diesem verwunschenen Ort, wo die Fee Viviane Merlin für alle Ewigkeit in einem Luftschloss einsperrte …

Merlins Grab war ursprünglich eine megalithische Grabstätte. Das zwölf Meter lange jungsteinzeitliche Galeriegrab („Allée couverte“) war von roten Schieferplatten bedeckt, doch wurde es im 19. Jahrhundert teilweise zerstört. Nur zwei Steinplatten sind heute noch sichtbar.

 

Weitere Informationen: Merlins Grab

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Das Grab der Riesen

Das Grab der Riesen misst rund drei Meter in der Länge und einen in der Breite, was auch den Namen erklärt! Die Grabstätte aus der Bronzezeit wurde in den 1970er Jahren wiederentdeckt und 1982 wurden erste Grabungen durchgeführt. Der Ort wird auch „Der Stein der Alten“ genannt. Der Begriff „die Alte“ wurde in Volksmärchen oft verwendet, um eine Hexe oder den Tod zu bezeichnen (brr!).

Achtung: Der Pfad ist in schlechtem Zustand.

 

Weitere Informationen: Grab der Riesen

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Der Mönchsgarten

Der Mönchsgarten war viele Jahre lang in Vergessenheit geraten und versank unter dichtem Stechginster. Die Mitglieder des Vereins „Les Amis du Moulin du Châtenay“ haben ihn wieder zu Tage gelegt. 1983 und 1984 wurden unter der Leitung des Archäologen Jacques Briard und seiner Mitarbeitenden mehrere Ausgrabungen durchgeführt, um den Garten wieder freizulegen. Gefunden wurden jungsteinzeitliche Vasen, die darauf hinweisen, dass das Monument bereits ab 2500 v. Chr. genutzt wurde.

Weitere Informationen: Mönchsgarten

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Das Schloss von Trécesson

Dieses mittelalterliche Schloss wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert in der heutigen Gemeinde Campénéac am Rande eines Sees erbaut. Das unter Denkmalschutz stehende Schloss befindet sich in Privatbesitz, doch die Legenden, die es umranken, bringen die Besucher noch heute zum Erschauern …Wer weiß, vielleicht begegnen Sie dem Geist der weißen Frau, einer unglücklichen Braut, die lebend begraben wurde und den Schlossteich noch immer heimsucht … Wie auch die Gespenster der Kartenspieler, die sich während einer verteufelten Partie gegenseitig umgebracht haben sollen …

Das Schloss kann nur von außen besichtigt werden.

 

Weitere Informationen: Schloss von Trécesson 

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Die Gralskirche

Die im 12. Jahrhundert errichtete Kirche von Tréhorenteuc ist der Heiligen Onenne geweiht. Sie war eine Schwester des Königs Judicael, legte aber ein Gelübde der Armut ab und zog nach Tréhorenteuc. 1942 wurde der Priester Henri Gillard als Rektor in das abgelegene Dörfchen gerufen, dessen Kirche langsam zerfiel … Ein trauriger Anblick für einen Priester! Doch war Henri Gillard aus einem guten Holz geschnitzt: Er war überzeugt, dass allen Religionen derselbe Glaube zugrunde lag! Und als er die Kraft der Legenden in Brocéliande entdeckte, entschloss er sich, seine Kirche zu verwandeln, um das Evangelium durch den Mythos des Grals erscheinen zu lassen … Zwölf Jahre lang restauriert er seine Kirche und hüllt sie in ein Kleid von Legenden, in dem Glaube und Mythos zusammenfließen …

Weitere Informationen: Gralskirche

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